Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften

Wunder der Physik im Alltag – Tag der Physik 2026

27.04.2026|18:49 Uhr

Am Freitag, den 17. April 2026, wurde die CityKirche Elberfeld zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Neugier: Beim Tag der Physik zeigte die Fachgruppe Physik der Bergische Universität Wuppertal, wie lebendig und nahbar Wissenschaft sein kann.

Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher, darunter Schülerinnen und Schüler des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums, des Carl-Duisberg-Gymnasiums und des Gymnasiums am Kothen gemeinsam mit ihren Lehrkräften, kamen in die CityKirche und ließen sich auf Exponate, Gespräche und neue Perspektiven ein. Besonders spürbar war die offene Atmosphäre: Fragen waren ausdrücklich erwünscht, und aus vielen kurzen Begegnungen entwickelten sich vertiefte Gespräche.

Inhaltlich spannte sich der Bogen von aktuellen Forschungsfragen bis hin zu grundlegenden Erkenntnissen: Es wurde sichtbar, wie sich aus der Erforschung anderer Planeten Rückschlüsse auf das Erdklima ziehen lassen und warum die Vision der Alchemisten, Gold herzustellen, letztlich an den Naturgesetzen scheiterte und zugleich den Weg für moderne Wissenschaft ebnete. Auch die Entwicklung der Röntgenstrahlung zeigte eindrucksvoll, wie aus einer Entdeckung ein unverzichtbares Werkzeug für Medizin und Forschung wurde.

Besonders eindrucksvoll waren auch die Beiträge unserer Studierenden: Sie gaben Einblicke in die Suche nach neuartigen Materialien wie topologischen Supraleitern mithilfe der Rastertunnelmikroskopie. Außerdem wurde das Publikum mit in die Welt der Teilchenphysik genommen, wo die Raumzeit als Gitternetz beschrieben wird, um fundamentale Kräfte wie die starke Wechselwirkung auf Supercomputern zu simulieren.

Die große Resonanz und das spürbare Interesse haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Wissenschaft nicht nur zu vermitteln, sondern gemeinsam zu erleben und Begeisterung für MINT früh zu fördern.

Die Fakultät dankt allen Mitwirkenden, Vortragenden und Unterstützenden sowie den zahlreichen Gästen für ihr Interesse, ihre Neugier und die vielen anregenden Fragen.

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Bilder: Marie Moosburger, Isabella Kappner