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Transfer: Prof. Dr. Kling spricht über nachwachsende Rohstoffe und grüne Chemie

Prof. Dr. Hans-Willi Kling, Leiter des Lehrstuhls für Management chemischer Prozesse in der Industrie/Analytische Chemie, spricht in den Bergischen Transfergeschichten über die chemische Industrie und verrät, was es mit einer Rückkehr zu ihren Anfängen auf sich hat. Im Fokus: das Holz und seine vielen, ungenutzten Vorteile. Die Chemie, so der Wissenschaftler der Bergischen Universität, müsse sich auf andere Beine stellen und mehr auf Ressourcenschonung setzen.

Prof. Dr. Hans-Willi Kling (Foto: Jarych/BUW)

Am Anfang war das Holz … Die Entwicklung der industriellen Chemie zeigt, dass viele Naturstoffe ab Mitte des 19. Jahrhunderts durch chemische Prozesse abgewandelt wurden, um günstigere und bessere Werkstoffe zu gewinnen. Vor allem die Zellulose, als Hauptbestandteil aller Pflanzen, rückte dabei mehr und mehr in den Fokus. Die Einführung von weitaus billigerem Erdöl im 20. Jahrhundert verschob die Prämissen noch einmal hin zu den bis heute existierenden, riesigen Industrieanlagen, die aktuell noch nicht „umgenutzt“ werden können.

An der Bergischen Universität forscht der Chemiker Prof. Dr. Hans-Willi Kling seit Jahren zu natürlichen Rohstoffen und ihrem zukünftigen Einsatz in der Industrie. „Wir müssen einfach ein bisschen zurückgehen in die Zeit vor 1950“, erklärt er. „Da war die Basis für die chemische Industrie gar nicht das Rohöl, sondern, da waren die Basis für die chemische Industrie Kohle, Teer und Pech aus der Koksherstellung. Und wenn man dann noch einmal ein paar Jahre zurückgeht, da war die Basis für die Rohstoffe der chemischen Industrie auch das Holz. Zur vollständigen Meldung

zuletzt bearbeitet am: 31.03.2017